Heimatmuseum Neuhaus (Oste)

Im Jahre 1965 wurde auf Veranlassung des derzeitigen Bürgermeisters

Helgo Magnussen in Neuhaus begonnen, alte Dokumente, Fotos und Postkarten aus vergangener Zeit zu sammeln, die Bewohner zu sensiblisieren, da vieles wohl in den Kriegsjahren und danach vernichtet worden war.

 

Der Kreis Land Hadeln hatte 1970 zur Einsetzung von Ortsheimatpflegern aufgerufen, für die Heimatpflege.

 

Herr Wilheln Seebörger wurde am 16.12.1970 vom Neuhäuser Gemeinderat

zum 1. Ortsheimatpfleger des Fleckens Neuhaus bestellt.

 

Ab 1985 übernahm Herr Alfred Rissmann, Rektor i.R. bis März 2001 dieses Amt des Ortsheimatpflegers.

 

Als Nachfolgerin wurde im Mai 2001 Frau Ursula M.D. Schroeder für diese Aufgabe gewonnen, mit einer Unterbrechnung von 2 Jahren, ist Sie die derzeitige ehrenamtliche Ortsheimatpflegerin.

 

Zunächst wurde eine Heimatstube im Schulgebäude eingerichtet,

die Bevölkerung aus Neuhaus und dem Umkreis spendeten Hausrat und landwirtschaftliches Gerät für diese Einrichtung.

Da Mitte der 90 Jahre das Schleusenhaus (gegenüber dem historischen Kornspeicher) leer stand, konnte Frau Ursula M.D. Schroeder mit der Gemeinde eine Vereinbarung treffen, einige Gegenstände aus der Heimatstube dort auszustellen um diese den Besuchern zugänglich zu machen.

 

 

 


 

Georg Martens

Der heutige Bürgermeister Georg Martens wurde mit Wirkung vom 01.11.1976 erstmalig in den Gemeinderat gewählt und hatte sich u.a. zur Aufgabe gemacht, für die Darstellung der Heimatgeschichte aktiv zu werden und in seinem Schreiben vom 05.04.1977 erstmalig intressierte Bürger zwecks Einrichtung einer Heimatstube im Flecken zu einem Treffen eingeladen.

Der Termin musste aber kurzfristig verschoben werden und die

erste Zusammenkunft in Sachen Heimatstube fand dann am 03.04.1078 im Feuerwehrhaus statt.

Gesprächsteilenehmer waren:

Wilhelm Seebörger, Heinrich Engelken, Alfred Rißmann, Hans-Wilhelm Schröder, Johann-Wilhelm Bush, Edgar Tiedemann sowie Georg Martens.

Lebhaft wurde unter den Teilnehmern über die Einrichtung einer Heimatstube bzw. eines Heimatmuseums diskutiert.

Eine solche Einrichtung könnte, darüber waren alle Gesprächsteilnehmer sich  einig, eine Bereicherung für den Fremdenverkehr, aber auch für die Bürger sein.

Der damalige Ortsheimatpfleger Wilhelm Seebörger übernahm dann die Aufgabe alle Neuhäuser Bürger wegen des Vorhabens anzuschreiben (Siehe Schreiben v. 20.06.78)

Bei der dann am 08.05.1979 erfolgte Abschlussbesprechung, konnte erfreulicherweise berichtet werden, dass bereits zahlreiche historische Gegenstände gesammelt und in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Neuhäuser Schule untergebracht werden konnten.

Nach der Fertigstellung des Historischen Kornspeichers am Schleusenplatz folgte dann im August 1997 der Umzug der Sammlung mit tatkräftiger Unterstützung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus (Oste) und mit Fahrzeugen Neuhäuser Landwirte von der Schule -2- Obergeschoss-in den Kornspeicher -2- und -3- Obergeschoss.

Die Plazierung der Sammlung am neuen Standort lag in den Händen von Georg Martens, der das Museum einige Jahre persönlich engagiert betreute und die Sammlung weiter ausbauen konnte.

 

 

 

Herzlich Willkommen

 

 

 

 


1) Schreiben v. Georg Martens v. 19.04.1977 w/ Einladung an interessierte

    Neuhäuser

 

2) Schreiben Wilhelm Seebörger an alle Neuhäuser v. 20.06.1978